Häufig gestellte Fragen

Wer kann sich an die Beratungsstelle wenden?

Wir beraten Familien. (Patchwork-, Regenbogenfamilien, Familien mit einem Elternteil uvm.). An uns können sich Eltern, Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr wenden. Voraussetzung ist, dass sie in Wiesbaden leben. Der Schulbesuch in Wiesbaden allein reicht nicht aus. Sollten Sie nicht in Wiesbaden leben, finden Sie die für sie zuständige Erziehungsberatungs-Stelle über die Beratungsstellensuche der BKE-Seite.

Wie melde ich mich an?

Sie können sich telefonisch unter 0611-37 00 12 während unserer Sprechzeiten anmelden. Mo.-Do. 8:30–11.30 Uhr und 13:00-16:00 Uhr Alternativ können Sie sich auch über unser Onlineformular anmelden (Link setzen). Selbstverständlich können Sie auch persönlich in der EB vorbei kommen um sich zur Beratung anzumelden. Sobald ein Berater/in freie Termine hat, meldet sich unser Sekretariat mit Terminvorschlägen für ein Erstgespräch.

Wie lange sind die Wartezeiten?

Die Wartezeiten bis zu einem Erstgespräch variieren. Sie liegen meist zwischen 4-6 Wochen. In dringenden Fällen ziehen wir nach interner Prüfung Beratungswünsche vor. Jugendliche, die sich anmelden, bekommen innerhalb von 1-2 Wochen einen ersten Termin.

Gibt es auch Termine außerhalb der Sprechzeiten?

Ja. Unsere Erziehungsberatungsstelle ist Montag bis Freitag besetzt. Wir wissen, dass viele Eltern berufstätig sind und berücksichtigen dies in unseren Terminvorschlägen. Wir werden sicher einen Termin finden, der für Sie passend ist.

Kostet die Beratung etwas?

Die Leistung der Erziehungsberatungs-Stellen wird von der Stadt Wiesbaden finanziert. Daher ist die Beratung für unsere Klient_innen kostenlos. Sie benötigen weder eine Krankenkassenkarte noch eine Überweisung von ihrer Hausärztin/ ihrem Hausarzt. Da die Finanzierung sehr knapp ist, freuen wir uns über Spenden. Eine solche Spende ist steuerlich absetzbar.

Führen Sie auch Testdiagnostik durch?

Ja. Erleben Sie Probleme mit ihrem Kind, kann es manchmal sinnvoll sein eine Testung durchzuführen. Dies kann ein erster Schritt sein um die richte Unterstützung im Umgang mit bestimmten Schwierigkeiten zu finden. Bei Verdacht auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche oder eine Rechenschwäche ist zunächst die Schule zuständig dies festzustellen und Maßnahmen zu ergreifen, wie ihr Kind gefördert werden kann. Sind diese Probleme allerdings so groß, dass eine „Seelische Behinderung“ droht oder schon eingetreten ist (SGB XIII §35a), können wir Ihr Kind testen und gegebenenfalls eine Stellungnahme schreiben, mit der Sie beim Jugendamt einen Antrag auf Unterstützung zur Kostenübernahme der Lerntherapie stellen können. Bei genaueren Fragen, wenden Sie sich gerne direkt an uns.

Bieten Sie auch Psychotherapie an?

Wir bieten keine Einzelpsychotherapie weder für Erwachsene noch für Kinder/Jugendliche an. Allerdings haben alle unsere Berater_innen therapeutische Zusatzausbildungen und arbeiten therapeutisch mit dem Ziel unsere Klienten fachkompetent zu unterstützen.

 

Bieten Sie auch Paartherapie an?

Ja, wenn Sie Kinder haben und man davon ausgehen kann, dass eine Veränderung/Verbesserung der Paarbeziehung sich positiv auf die Entwicklung ihres Kindes/ihrer Kinder auswirkt.

Bieten Sie auch Hilfen an bei Problemen im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung?

Ja. Die Zeit vor, während oder nach der Trennung/ Scheidung von Eltern ist oft sehr schwierig für die ganze Familie. Eltern müssen sehr vielfältige Aufgaben und Schwierigkeiten meistern. z.B. akzeptieren, dass die Partnerschaft nicht aufrechterhalten werden kann, aber weiterhin als Eltern für das Wohl der Kinder gemeinsam Entscheidungen getroffen werden müssen. Für die Kinder verändert sich, dass die Familie nicht mehr zusammenlebt und dadurch die Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Elternteilen anders gestaltet werden müssen. In unserer Arbeit beraten wir je nach Bedarf, getrennte Eltern einzeln oder gemeinsam sowie Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern oder auch allein. Es kommt auch vor, dass sich getrennte Eltern, aufgrund einer Empfehlung des Familiengerichts an uns wenden. Juristische Beratung rund um das Thema Unterhalt, Umgang und Scheidung bieten wir nicht an.

Führen Sie auch Begleiteten Umgang durch?

Ja. Im Normalfall werden die Fälle für Begleitete Umgänge durch das Familiengericht einer der vier Erziehungsberatungsstellen oder der Bezirkssozialarbeit zugewiesen. Haben Sie die Aufforderung erhalten sich bei uns zu melden wegen eines  Begleiteten Umgangs, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (0611-37 00 12). Dort wird Ihre Anmeldung aufgenommen und Sie werden aufgefordert, uns Ihre Unterlagen bzgl. des gerichtlichen Vergleichs zu schicken. Begleitete Umgänge werden von unserer Seite immer von einem Berater und einer Beraterin gemeinsam durchgeführt. Nach ihrer Anmeldung, erhalten beide Eltern einen Terminvorschlag für ein erstes Gespräch. Dieses Erstgespräch findet ohne das betreffende Kind/ die betreffenden Kinder statt. Hierbei werden zunächst die Rahmenbedingungen der Begleiteten Umgänge besprochen und Ihre Fragen geklärt.

Bieten sie auch Beratung in fremden Sprachen an?

Wir bieten Beratung auch in Englisch an. Bei anderen Sprachen klären wir im Einzelfall, ob es möglich ist einen Dolmetscher/eine Dolmetscherin hinzuzuziehen.

Bieten sie Online-Beratung an?

Nein, wir bieten keine Onlineberatung an. Allerdings können sich Eltern unter www.eltern.bke-beratung.de und Jugendliche unter www.jugend.bke-beratung.de über die BKE-Seite online beraten lassen.

Bieten sie Telefon-Beratung an?

Nein.

Unterliegen Sie der Schweigepflicht?

Alle Inhalte der Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht. In manchen Fällen kann es wichtig/sinnvoll sein sich mit Lehrer/innen, Ärzt/innen, dem Jugendamt oder auch Erzieher/innen auszutauschen. In solchen Fällen lassen wir uns von Ihnen schriftlich von der Schweigepflicht entbinden. Es gibt allerdings eine Ausnahme: wenn wir davon ausgehen müssen, dass das Wohl ihres Kindes bzw. ihrer Kindern gefährdet ist und es nicht möglich ist, diese Gefährdung durch die Erziehungsberatung zu beenden, sind wir gesetzlich verpflichtet das Jugendamt zu informieren. (SGB VIII §8a). Dies kommt sehr selten vor und in der Regel besprechen wir diesen Schritt mit Ihnen.

Wie gehen Sie mit meinen/unseren personenbezogene Daten um?

Alle erhobenen Daten unterliegen dem Datenschutz. Das heißt wir geben keine Daten an Dritte weiter. Die uns mitgeteilten Sozialdaten, sowie alle Aufzeichnungen, die sich die Berater/innen machen werden sechs Monate nach Beratungabschluss vernichtet.

 

Bahnhofstraße 36, 65185 Wiesbaden | Telefonzeiten Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, 13.00–16.00 Uhr | Telefon 0611–37 00 12

mail@erziehungsberatung-wiesbaden.de

Institut für Beratung und Therapie von Eltern und jungen Menschen

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